Im Sommer sind gekühlte Suppen einfach unschlagbar, wenn es darum geht, sich selbst etwas herunterzukühlen. In den letzten Jahren ist so was ja selbst in Deutschland immer wichtiger geworden. Diese Grüne Gazpacho aka. Greenspacho ist eine leckere, erfrischende Suppe mit ordentlich grünem Gemüse… anders würde sich die Farbe wohl sonst nicht erklären lassen. Die grüne Schwester der bekannten (roten) Gazpacho in nichts nach. Einfach zuzubereiten und richtig lecker!

Wir lieben es, wenn es im Sommer sonnig und warm ist – manchmal kann es aber auch etwas viel werden. Kennt vermutlich jeder. In solchen Fällen ist eine leckere, kalte Suppe einfach perfekt, um sich bei höheren Temperaturen ein wenig von innen abzukühlen. Natürlich kann man das auch mit kalten Getränken tun, aber so eine kalte Suppe ist da immer eine gute Alternative.
Wer bereits einmal in Spanien war, wird mit Gazpacho sicher schon Bekanntschaft gemacht haben. Diese kalte Gemüsesuppe ist dort sehr beliebt. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept und im Supermarkt wird man auch überall fündig, wenn einen die Lust nach einer kalten Suppe überkommt. Im Gegensatz zur grünen Version hier, ist die »normale« Version allerdings schön rot. Das kann man bei unserem Rezept hier auf dem Blog sehr gut sehen.

Ich nenne die rote Version von Gazpacho jetzt absichtlich nicht das »Original« im Vergleich zur grünen »Der unglaubliche Hulk«-Version. Wenn man sich das Ganze mal etwas genauer überlegt… Kalte Gemüsesuppe gibt es in Spanien schon seit Jahrhunderten. Damals wurde noch alles Mögliche in die Suppe geschmissen, was der Garten hergibt, und die Farbe der Suppen waren damals eher grünlich oder bräunlich und nicht so schön rot, wie man das heute von Gazpacho kennt.
Warum? Weil Tomaten erst relativ spät den Weg nach Europa und Spanien gefunden haben. Ihren Ursprung haben Tomatenpflanzen ja in Mittel- und Südamerika. Erst im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer Tomaten nach Europa. Zu Anfang noch als Zierpflanzen, weil jeder dachte, die Pflanze wäre giftig. Es hatte dann noch eine ganze Weile gedauert, bis jemand gemerkt hat, dass man die roten Früchtchen sehr gut essen kann. Erst dann haben Tomaten (und auch rote Paprika) langsam den Weg in die kalten Süppchen gefunden…

Die Frage, wer zuerst da war – die rote oder die grüne Gazpacho – kann also recht einfach beantwortet werden. Oder auch nicht. Ganz so grün wie unsere Version waren die Vorgänger der roten Gazpacho vermutlich auch nicht. Auch Paprika (egal ob grün oder rot) kommt aus Mittel- und Südamerika und hat erst mit der Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents dann irgendwann den Weg nach Europa gefunden. Ein wichtiger Lieferant der grünen Farbe ist also auch eher etwas »neuer«…
Die grüne Suppe ist ebenso erfrischend wie das rote Counterpart und funktioniert wunderbar als kleine Mahlzeit/Erfrischung zwischendurch. Man kann die Suppe z.B. im Glas servieren, oder im Suppenteller als Vorspeise mit etwas Brot. An einem warmen Sommertag kaum zu schlagen. Ich habe auch Versionen gesehen, die Spinat verwenden – schmeckt bestimmt auch sehr gut. Man kann hier einfach mal ausprobieren, würde ich sagen…
ZUTATEN / INGREDIENTS
(4 Personen)
2 mittelgroße Zucchini
1 grüne Paprika
1 grüner Apfel
1 Schalotte
3-4 Stile frische Minze
etwa 25g Koriander, gehackt
3 EL Weißweinessig
60ml Wasser
1 TL Salz
1/2 TL (schwarzer) Pfeffer
80ml gutes Olivenöl
(4 servings)
2 medium zucchini
1 green bell pepper
1 green apple
1 shallot
3-4 stalks of fresh mint
about 0.9 oz. (25g) cilantro, chopped
3 tbsp. white wine vinegar
1/4 cup (60ml) water
1 tsp. salt
1/2 tsp. (black) pepper
1/3 cup (80ml) good olive oil


ZUBEREITUNG / DIRECTIONS
1. Die Zucchini waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprika und den grünen Apfel ebenfalls waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotte schälen und grob hacken. Die Blätter von der Minze abzupfen. Alles zusammen mit dem Koriander, Essig, Wasser, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und alles zu einer glatten Masse pürieren/mixen. Funktioniert auch mit einem Stabmixer.
2. Während der Mixer/Stabmixer noch läuft, das Öl langsam dazugeben und untermixen, bis sich alles gut verbunden hat. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Essig abschmecken. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen und dann kalt servieren.
1. Wash the zucchini and cut into small pieces. Wash the bell pepper and the green apple, remove the insides, and cut everything into small pieces. Peel and chop the shallot roughly. Remove the leaves from the mint stalks. Add everything together with the cilantro, vinegar, water, salt and pepper to a blender and mix until you get a smooth soup. An immersion blender does the job equally well.
2. While the blender is still running (while still mixing with an immersion blender) slowly add the olive oil and mix in until all is well combined. Season with salt, pepper and some more vinegar if needed. Place the greenspacho in the fridge for at least one hour. Serve cold.


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Hier ist eine Version des Rezepts, die man leicht drucken kann.
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Grüne Gazpacho aka. Greenspacho
- Prep Time: 00:15
- Cook Time: 00:00
- Total Time: 01:30
- Yield: 4 1x
- Category: Suppe
- Method: -
- Cuisine: Spanien
- Diet: Vegan
Beschreibung
Viele glauben, die rote Version von Gazpacho wäre das Original… aber Suppen, wie diese grüne Gazpacho kent man schon länger, als es Tomaten in Spanien gibt.
Zutaten
2 mittelgroße Zucchini
1 grüne Paprika
1 grüner Apfel
1 Schalotte
3-4 Stile frische Minze
etwa 25g Koriander, gehackt
3 EL Weißweinessig
60ml Wasser
1 TL Salz
1/2 TL (schwarzer) Pfeffer
80ml gutes Olivenöl
Arbeitsschritte
1. Die Zucchini waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprika und den grünen Apfel ebenfalls waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotte schälen und grob hacken. Die Blätter von der Minze abzupfen. Alles zusammen mit dem Koriander, Essig, Wasser, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und alles zu einer glatten Masse pürieren/mixen. Funktioniert auch mit einem Stabmixer.
2. Während der Mixer/Stabmixer noch läuft, das Öl langsam dazugeben und untermixen, bis sich alles gut verbunden hat. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Essig abschmecken. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen und dann kalt servieren.
Hinweise
Enjoy cooling!
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