Hallo Rhabarber! Na, wie wäre es mit uns beiden? Ich bereite dir ein luftig-lockeres Bett aus Plunderteig und du… du bleibst einfach so lecker, wie du bist?! Heute ist mal wieder ein Rhabarber-Tag bei uns. Um genauer zu sein: Dänischer Rhabarber-Tag! Warum dänisch, werden sich sicher einige fragen, da es bei uns doch auch Rhabarber gibt… Ja, schon klar, aber die Geschichte zu diesen leckeren Rhabarber Hörnchen (Rhabarber Croissants) beginnt für uns eben in Dänemark…

Ich war vor ein paar Wochen in Kopenhagen – eine der schönsten Städte Europas, muss man ja mal ganz offen zugeben. Schöne Häuser, schönes Design, schöne Menschen und schön leckeres Essen! Ich hatte zu Weihnachten einen Töpferkurs geschenkt bekommen bei Tortus (Copenhagen) und mich mehr schlecht als recht beim Töpfern geschlagen. Beweisfotos des Elends gibt es auf meinem Instagram Account, falls es jemanden interessiert (mittlerweile muss man aber recht weit runterscrollen)…
Natürlich war der Workshop das Highlight des Trips, aber das Essen kam auch schon gleich danach. Wir haben uns im Meatpacking District von Kopenhagen und auf Streetfood-Märkten durch die leckersten Sachen durchgefuttert, die Kopenhagen zu bieten hat. Ganz besonders haben es mir aber natürlich die ganzen gebackenen Sachen angetan. Dänemark ist das Paradies für jeden Plunderteilchen-Liebhaber! Das können sie wirklich verdammt gut da oben! Ich bin immer wieder begeistert! Auch kleine Torten und andere Leckereien können sie gut. Wenn es vielerorts nicht so teuer wäre, würde man mich jedes Mal zum Flughafen rollen müssen. Deshalb ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass man manchmal etwas tiefer in die Tasche greifen muss…


Natürlich kann nicht jeder einfach mal so schnell nach Kopenhagen fliegen oder mit dem Schiff rüberschippern. Für uns ist die Anreise zum Glück nicht allzu weit – trotzdem sind auch bei uns die Trips in die dänische Metropole eher selten. Aus dem Grund bringen wir die dänische Plunderteilchen-Kultur heute einfach mal in die eigenen vier Wände. Was die Dänen können, müssten wir doch auch irgendwie hinbekommen, oder nicht?
Die Zubereitung von Plunderteig ist nicht sonderlich schwierig – es dauert nur ein Weilchen. Der Großteil der »Arbeit« ist eigentlich nur Warten, bis der Teig ausreichend geruht hat. Kennt man von Blätterteig ja auch. Die sind übrigens nah miteinander verwandt. Kleiner, aber feiner Unterschied bei diesen beiden Teigsorten: Beim Plunderteig arbeitet man zusätzlich zu den Butterschichten noch mit einem Hefeteig. Der macht das Ganze noch einmal etwas lockerer und fluffiger.

Hat man solch einen Plunderteig erst einmal fertig im Kühlschrank liegen, dann kann man damit viele leckere Sachen anstellen. Man kann kleine Hörnchen machen und diese, wie hier mit Rhabarber und Marzipan, befüllen (oder auch allen möglichen anderen Sachen), man kann aber auch klassischere »Plunderteilchen« damit zubereiten. Also runde oder viereckige Formen, die dann z.B. Pudding und irgendwelche Früchtchen als Topping verpasst bekommen. Unsere Spandauer Plunderteilchen mit Marzipan, Pudding & Marmelade sind da das perfekte Beispiel.
Jetzt aber mal zum Rezept! Wer hier etwas Leckeres zum Naschen möchte, muss schließlich zügig anfangen. In ein paar Minuten ist das hier leider alles nicht zu schaffen. Rechnet lieber ein paar Stunden ein. Zumindest für die Wartezeit. ABER – wer clever ist, bereitet sich den Teig an einem Tag vor und lagert ihn dann bis zur Verwendung am nächsten Tag im Kühlschrank oder friert ihn eventuell auch ein. Beides geht ohne Probleme! Und die ganz Faulen kaufen sich einfach fertigen Plunderteig. Gibt es mittlerweile ja auch schon. ;P
ZUTATEN / INGREDIENTS
(12 Hörnchen)
Für die Butterschicht:
250g kalte Butter
40g Mehl (Type 405)*
Für den Teig:
500g Mehl (Type 405)*
50g Zucker (fein)*
1 1/2 TL Salz
1 Würfel (42g) Hefe
30g weiche Butter
1 Ei (M)
2 Eigelb (M)
170g kalte Milch
Für die Füllung:
200g Rhabarber
120ml Wasser
50g brauner Zucker*
100g Mandelpaste* oder Marzipanrohmasse*
55g weiche Butter
50g Zucker (fein)*
Für die Dekoration:
1 Eigelb (M)
einige gehackte Haselnüsse
(12 horns)
For the butter layer:
8.8 oz. (250g) cold butter, diced
1/3 cup (40g) all-purpose flour*
For the dough:
17.6 oz. (500g) all-purpose flour*
1/4 cup (50g) sugar (fine)*
1 1/2 tsp. salt
1.5 oz. (42g) fresh baker’s yeast
1 oz. (30g) butter, at room temperature
1 medium egg
2 medium egg yolks
6 oz. (170g) cold milk
For the filling:
7 oz. (200g) rhubarb
1/2 cup (120ml) water
1/4 cup (50g) brown sugar*
3.5 oz. (100g) almond paste* or marzipan (for baking)*
1/4 cup (55g) butter, at room temperature
1/4 cup (50g) sugar (fine)*
For the decoration:
1 medium egg yolk
some chopped hazelnuts



Die kleine Zeichnung weiter oben hilft vielleicht, die Beschreibung im Text für das Tourieren des Teiges etwas besser zu verstehen. Als Erstes schlägt man die Butter in den Teig ein – sieht in etwa wie ein Briefumschlag aus. Dann muss man das Paket einfach nur noch ausrollen und falten. Das passiert mehrmals mit jeweils einer kleinen Pause im Kühlschrank, damit die Butter nicht zu warm wird. Das sollte man auf jeden Fall verhindern. Gleiches gilt ja z.B. auch für Blätterteig. Also aufpassen!
FAQs zum Thema Plunderteig
Was ist Plunderteig eigentlich?
Plunderteig ist ein einfacher Hefefeinteig mit eingearbeiteter Butter in mehreren Lagen. Durch das wiederholte Ausrollen und Falten (Touren) entstehen feine Schichten, die beim Backen locker aufgehen und eine blättrige Struktur bilden – ähnlich wie beim Blätterteig, hier jedoch mit Hefe.
Worin unterscheidet sich Plunderteig von Blätterteig?
Der entscheidende Unterschied ist die Hefe. Während Blätterteig ausschließlich durch Wasserdampf aufgeht, sorgt beim Plunderteig die Hefe für zusätzliches Volumen und eine weichere, leicht briocheartige Krume.
Warum läuft manchmal Butter aus dem Teig?
Das passiert meist, wenn Teig und Butter nicht die gleiche Konsistenz haben oder die Butter im Teig zu warm geworden ist. Wichtig: Zwischen den Touren immer ausreichend kühlen und zügig arbeiten.
Wie viele Touren braucht ein guter Plunderteig?
In der Regel reichen zwei einfache und eine doppelte Tour (oder umgekehrt), um ausreichend Schichten zu erzeugen. Zu viele Touren können die Schichten wieder zerstören und den Teig kompakter machen.
Kann man Plunderteig vorbereiten oder einfrieren?
Ja, Plunderteig lässt sich gut vorbereiten. Nach den Touren kann er über Nacht im Kühlschrank ruhen. Auch Einfrieren ist möglich – am besten gut verpackt und langsam im Kühlschrank wieder auftauen lassen, damit die Butterstruktur erhalten bleibt.

ZUBEREITUNG / DIRECTIONS
1. Die kalte Butter in Stückchen schneiden, mit dem Mehl vermischen und zügig miteinander verkneten, damit die Butter nicht zu warm wird. Auf ein großes Stück Klarsichtfolie legen, ein Ende der Folie locker über die Butter schlagen und zu einem etwa 1cm dicken Quadrat formen – geht mit einem Nudelholz am besten. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank legen.
2. Für den Teig das Mehl mit dem Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefe zerbröckeln und zusammen mit Butter, Ei, Eigelben und kalter Milch zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig locker in Klarsichtfolie wickeln und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche zu einem Quadrat ausrollen. Der Teig sollte etwa die doppelte Größe des Butterblocks haben. Den Butterblock (ohne die Folie) so auf das Teigquadrat legen, dass die Ecken des Butterblocks auf die geraden Seiten des Teiges zeigen (45°-Drehung), und dann die Ecken des Teiges über die Butter schlagen. Man könnte sagen, wie bei einem Briefumschlag. Die Zeichnung weiter oben sollte hier helfen. Die Nähte gut verschließen und dieses Quadrat dann zu einem Rechteck ausrollen – es sollte in etwa die dreifache Länge des ursprünglichen Quadrats haben. Die Enden zur Mitte hin übereinanderschlagen, sodass wieder ein Quadrat entsteht. Dieses Paket hat dann drei Lagen. In Klarsichtfolie einschlagen und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und erneut »tourieren«, also noch einmal ausrollen (die offene Seite des Teigpakets sollte zu einem zeigen) und die Teigenden wieder übereinanderschlagen und erneut 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
4. Für die Füllung den Rhabarber waschen und trocknen, in kleine Stücke schneiden und dann zusammen mit dem Wasser und Zucker in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Der Rhabarber soll nicht komplett durchgekocht sein und zerfallen, er soll nur etwas weicher werden. Abtropfen lassen und zur Seite stellen. Für die Mandelfüllung die Mandelpaste/Marzipan zusammen mit der weichen Butter und dem Zucker in einer kleinen Schüssel verrühren und dann zur Seite stellen.
5. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem langen Rechteck ausrollen. Die kürzere Seite sollte dabei etwa 20cm breit sein. Den Teig in zwölf konisch zulaufende Streifen mit abgeschnittener Spitze schneiden (s. Fotos). Etwas Mandelfüllung auf das breite Ende eines Streifens geben und ein paar Stücke Rhabarber darauflegen. Die Hörnchen relativ fest aufrollen und dann auf das vorbereitete Backblech setzen. Die Enden der Teigstreifen sollten dabei unter dem Hörnchen sitzen, damit sie beim Backen nicht von allein aufrollen. Lasst den Hörnchen genug Platz auf dem Blech, weil sie noch einiges aufgehen. Sollte seitlich etwas Füllung auslaufen, drückt die Enden leicht zusammen. Mit dem restlichen Teig und der Füllung fortfahren und dann alle Hörnchen locker mit etwas Klarsichtfolie abdecken und für etwa 10-15 Minuten ruhen lassen.
6. Während die Hörnchen ruhen, den Ofen auf 200°C (390°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Eigelb mit etwas Wasser verrühren, die Hörnchen damit bepinseln und mit gehackten Haselnüssen bestreuen. Die Bleche in den Backofen schieben und für etwa 15-17 Minuten backen. Die fertigen Hörnchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Hörnchen schmecken am ersten Tag am besten, können aber auch für den nächsten Tag in einem luftdichten Behälter gelagert werden.
1. Cut the cold butter into pieces and mix it with the flour. Knead until well combined. Do this quickly so the butter does not get warm. Place the mix between two pieces of plastic wrap or baking parchment and shape it into a square with a thickness of about 1cm. This works best with a rolling pin. Cover and place in the fridge until needed.
2. Add the flour, sugar and salt for the dough to a large bowl and mix. Crumble the fresh yeast into pieces and add it together with the butter, egg, egg yolks and the cold milk to the bowl. Knead until you get a nice smooth dough. Wrap loosely in plastic wrap and place in the fridge for at least 1 hour.
3. Take the dough out of the fridge and roll it out on a floured surface into a square – it should be about double the size of the butter square. Add the butter (without the plastic wrap) on top of the dough square. The corners of the butter square should point to the sides of the dough square (45° rotation, if that helps). Fold the dough edges over the butter so it looks like an envelope. Maybe take a look at the little illustration above if you are not sure what I mean. Press the seams together so the butter is completely sealed in. Roll out to a rectangle with triple the length of the original dough square. Fold the ends towards the center on top of each other so you get a square again with three layers. Wrap this in plastic wrap and place it in the fridge for about 30 minutes. Take the dough out of the fridge and repeat the process. Roll out again (let the open side of the package face you when rolling out) and then fold it again like you did in the first round. Place the package in the fridge for another 30 minutes.
4. For the filling wash and dry the rhubarb, cut it into small pieces and add it to a small pot together with the water and sugar. Heat up and let gently cook until a bit softer, but not mushy. The rhubarb pieces should still hold together. Let it drain and set it aside. For the almond part of the filling mix the almond paste/marzipan with the butter and sugar in a small bowl until well combined. Set everything aside.
5. Line two baking sheets with baking parchment and set them aside. Roll out the dough on a floured surface to a long rectangle. The short side should be around 20cm wide/long. Cut the dough into 12 »kind of« triangles with a cut-off tip. They should basically be strips with one side wider than the other (see pictures). Place some of the almond filling on the wider side of the strips and top that with some rhubarb pieces, then roll up tight. The ends of the strips should be underneath the croissants when you place them on the baking sheet or they will unroll during baking. Also keep enough space in between because they are rising considerably. If there is filling leaking out, press the sides a bit together. Continue with the remaining strips and fillings. Cover the croissants loosely with plastic wrap and let them rest for about 10-15 minutes.
6. While the horns are resting, preheat the oven to 200°C (390°F). Whisk the egg yolk with some water and brush the croissants with it, then sprinkle them with some chopped hazelnuts. Place the baking sheets in the oven and bake the croissants for about 15-17 minutes. Take them out of the oven and let them cool down on a wire rack. The croissants are best on the day they are made but can be kept in an airtight container for the next day as well.


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Hier ist eine Version des Rezepts, die man leicht drucken kann.
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Dänische Rhabarber Hörnchen (Rhabarber Croissants)
- Prep Time: 00:50
- Cook Time: 00:17
- Total Time: 03:00
- Yield: 12 1x
- Category: Hefegebäck
- Method: -
- Cuisine: Dänemark
- Diet: Vegetarian
Beschreibung
Leckere kleine Hörnchen mit einer Füllung aus Rhabarber & Marzipan. Der perfekte Snack, um den Frühling willkommen zu heißen. Wir lieben sie!
Zutaten
Für die Butterschicht:
250g kalte Butter
40g Mehl (Type 405)*
Für den Teig:
500g Mehl (Type 405)*
50g Zucker (fein)*
1 1/2 TL Salz
1 Würfel (42g) Hefe
30g weiche Butter
1 Ei (M)
2 Eigelb (M)
170g kalte Milch
Für die Füllung:
200g Rhabarber
120ml Wasser
50g brauner Zucker*
100g Mandelpaste* oder Marzipanrohmasse*
55g weiche Butter
50g Zucker (fein)*
Für die Dekoration:
1 Eigelb (M)
einige gehackte Haselnüsse
Arbeitsschritte
1. Die kalte Butter in Stückchen schneiden, mit dem Mehl vermischen und zügig miteinander verkneten, damit die Butter nicht zu warm wird. Auf ein großes Stück Klarsichtfolie legen, ein Ende der Folie locker über die Butter schlagen und zu einem etwa 1cm dicken Quadrat formen – geht mit einem Nudelholz am besten. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank legen.
2. Für den Teig das Mehl mit dem Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefe zerbröckeln und zusammen mit Butter, Ei, Eigelben und kalter Milch zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig locker in Klarsichtfolie wickeln und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche zu einem Quadrat ausrollen. Der Teig sollte etwa die doppelte Größe des Butterblocks haben. Den Butterblock (ohne die Folie) so auf das Teigquadrat legen, dass die Ecken des Butterblocks auf die geraden Seiten des Teiges zeigen (45°-Drehung), und dann die Ecken des Teiges über die Butter schlagen. Man könnte sagen, wie bei einem Briefumschlag. Die Zeichnung weiter oben sollte hier helfen. Die Nähte gut verschließen und dieses Quadrat dann zu einem Rechteck ausrollen – es sollte in etwa die dreifache Länge des ursprünglichen Quadrats haben. Die Enden zur Mitte hin übereinanderschlagen, sodass wieder ein Quadrat entsteht. Dieses Paket hat dann drei Lagen. In Klarsichtfolie einschlagen und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und erneut »tourieren«, also noch einmal ausrollen (die offene Seite des Teigpakets sollte zu einem zeigen) und die Teigenden wieder übereinanderschlagen und erneut 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
4. Für die Füllung den Rhabarber waschen und trocknen, in kleine Stücke schneiden und dann zusammen mit dem Wasser und Zucker in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Der Rhabarber soll nicht komplett durchgekocht sein und zerfallen, er soll nur etwas weicher werden. Abtropfen lassen und zur Seite stellen. Für die Mandelfüllung die Mandelpaste/Marzipan zusammen mit der weichen Butter und dem Zucker in einer kleinen Schüssel verrühren und dann zur Seite stellen.
5. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem langen Rechteck ausrollen. Die kürzere Seite sollte dabei etwa 20cm breit sein. Den Teig in zwölf konisch zulaufende Streifen mit abgeschnittener Spitze schneiden (s. Fotos). Etwas Mandelfüllung auf das breite Ende eines Streifens geben und ein paar Stücke Rhabarber darauflegen. Die Hörnchen relativ fest aufrollen und dann auf das vorbereitete Backblech setzen. Die Enden der Teigstreifen sollten dabei unter dem Hörnchen sitzen, damit sie beim Backen nicht von allein aufrollen. Lasst den Hörnchen genug Platz auf dem Blech, weil sie noch einiges aufgehen. Sollte seitlich etwas Füllung auslaufen, drückt die Enden leicht zusammen. Mit dem restlichen Teig und der Füllung fortfahren und dann alle Hörnchen locker mit etwas Klarsichtfolie abdecken und für etwa 10-15 Minuten ruhen lassen.
6. Während die Hörnchen ruhen, den Ofen auf 200°C (390°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Eigelb mit etwas Wasser verrühren, die Hörnchen damit bepinseln und mit gehackten Haselnüssen bestreuen. Die Bleche in den Backofen schieben und für etwa 15-17 Minuten backen. Die fertigen Hörnchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Hörnchen schmecken am ersten Tag am besten, können aber auch für den nächsten Tag in einem luftdichten Behälter gelagert werden.
Hinweise
Viel Spaß beim Falten und Backen!
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