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Home Deutsche Rezepte

Einfacher Russischer Zupfkuchen

by baketotheroots
November 10, 2014
in Deutsche Rezepte, Käsekuchen, Kuchen von A-Z
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14
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  • 6.4K
  • 115

    Es ist wohl einer der beliebtesten Kuchen hier in Deutschland und fast jeder kennt ihn – Russischer Zupfkuchen! Dieser leckere Käsekuchen darf eigentlich auf keinem Kuchenbuffet fehlen. Ein absoluter Klassiker! Aber: Frag mal jemanden aus Russland oder Osteuropa, was sie von dem Kuchen halten – die werden wohl eher so antworten… WTF?! Russischer Zupfkuchen? Was soll das sein?

    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots

    Beim Russischen Zupfkuchen handelt es sich nicht um ein Rezept von einer netten alten russischen »Babuschka«, die das Rezept noch in der guten alten Zeit der Zaren das erste Mal gebacken hat. Wer das denkt, liegt komplett falsch. Wer jetzt denkt, vielleicht kommt es ja aus Ostdeutschland, der liegt ebenso falsch. Die Antwort darauf, wo der Kuchen seinen Ursprung hat, ist nicht so einfach zu beantworten…

    Gehen wir das doch mal ganz nüchtern an. Der Name »Zupfkuchen« kommt relativ sicher durch die »gezupften« Teigstücke, die man vor dem Backen auf der Oberfläche des Kuchens verteilt. Die geografische Zuordnung zu Russland hat aber eigentlich nichts mit dem Land zu tun. Der Kuchen ist in Russland nicht sonderlich bekannt. Wenn der Kuchen dort irgendwo auftaucht, dann wird er eher als »Deutscher Quarkkuchen« bezeichnet. Wie auch immer man das auf Russisch schreibt. ;P

    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots

    Manche behaupten, die Bezeichnung und Zuordnung zu Russland kämen von der Form der »Zupfen«, die aussehen sollen, wie die Zwiebeltürmchen russischer Kirchen. Das wäre dann zumindest eine Erklärung, die man so stehen lassen könnte. Heißt aber eben noch lange nicht, dass der Kuchen selbst russischen Ursprungs ist.

    Andere behaupten, dass der Kuchen die Erfindung eines großen Herstellers von Backmischungen ist, der damit einfach eine Marketingidee umgesetzt hat, die zur damaligen Zeit (90er Jahre) gepasst hat. Wir werden es wohl nie genau wissen. Ist im Grunde aber auch egal. Der Kuchen ist extrem lecker und fördert sicher die deutsch-russischen Beziehungen, wenn sich alle an einen Tisch setzen und dieses leckere Teil zusammen verspeisen. Es könnte ja nicht schaden, wenn da eine etwas freundschaftlichere Beziehung zustande kommen könnte.

    Russischer Zupfkuchen (zuckerfrei) | Bake to the roots
    Für das Rezept einfach auf das Bild klicken –
    Klassische Donauwellen aka. Schneewittchenkuchen | Bake to the roots
    Für das Rezept einfach auf das Bild klicken -s

    Wem die klassische Version etwas zu heftig ist (ist ordentlich Fett und Zucker drin), kann sich auch unsere zuckerfreie Version anschauen. Unser Russischer Zupfkuchen (ohne Zucker), steht dem Original in nichts nach und schmeckt genauso lecker. Nur eben mit ein paar Kalorien weniger durch die Verwendung eines Zuckerersatzes.

    Ein anderer Klassiker der deutschen Küche, den wir ebenfalls recht gerne backen, sind klassische Donauwellen oder manchmal auch Schneewittchenkuchen genannt. Auch bei diesem Kuchen ist der Ursprung nicht ganz so klar – nur hier »streiten« wir uns nicht mit Russland, sondern Österreich. Einige behaupten, dass Donauwellen in Wien das Licht der Welt erblickt haben. Würde anhand der Namensgebung vermutlich auch Sinn machen… obwohl die Donau ja in Deutschland entspringt. Just kidding. Wer auch immer den Kuchen erfunden hat: gute Arbeit geleistet! Richtig leckerer Kuchen!

    ZUTATEN / INGREDIENTS

    • Deutsch
    • English

    Für den Teig:
    375g Mehl (Type 405)*
    3 TL Backpulver
    40g Kakaopulver*
    200g Zucker (fein)*
    1 TL Vanille Extrakt*
    1 Ei (L)
    200g weiche Butter

    Für die Füllung:
    250g Butter, geschmolzen
    500g Quark (20% Fett)
    200g Zucker (fein)*
    2 TL Vanille Extrakt*
    3 Eier (L)
    40g Speisestärke*

    For the dough:
    3 cups (375g) all-purpose flour*
    3 tsp. baking powder
    1/3 cup (40g) cocoa powder*
    1 cup (200g) sugar (fine)*
    1 tsp. vanilla extract*
    1 large egg
    7 oz. (200g) butter, at room temperature

    For the filling:
    1 1/8 cup (250g) butter, melted
    18 oz. (500g) quark (20% fat)
    1 cup (200g) sugar (fine)*
    2 tsp. vanilla extract*
    3 large eggs
    1/3 cup (40g) cornstarch*

    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots

    ZUBEREITUNG / DIRECTIONS

    • Deutsch
    • English

    1. In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver und den Kakao vermischen. Zucker, Vanille Extrakt, Ei und Butter zugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einpacken. Für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    2. Den Ofen auf 180°C (350°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26cm Springform* einfetten oder mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Für die Füllung die Butter schmelzen und abkühlen lassen.

    3. Etwa die Hälfte des Schokoteiges auf die Größe der Springform ausrollen, in die Springform legen am Boden festdrücken. Etwa die Hälfte des verbliebenen Teiges zu einer langen Rolle formen. Die Rolle an die Seiten der Springform pressen, um einen Rand zu formen. Den restlichen Teig für die »Zupfen« zur Seite stellen.

    4. Den Magerquark mit Zucker, Vanille Extrakt, Eiern, Stärke und geschmolzener Butter in einer großen Schüssel zu einer homogenen Masse verrühren. Die Masse in die Springform füllen und glatt streichen. Den verbliebenen Teig in kleine Stücke reißen und diese dann gleichmäßig auf der Quarkmasse verteilen. Den Kuchen für etwa 60-65 Minuten backen, oder bis die Oberfläche leicht goldbraun ist. Den Kuchen auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

    1. In a large bowl mix flour, baking powder and cocoa powder. Add sugar, vanilla extract, the egg and butter. Mix/knead to get a smooth dough. Wrap it in plastic wrap and let it chill in the fridge for about 30 minutes.

    2. Preheat the oven to 180°C (350°F). Grease a 26cm springform tin* or line it with baking parchment and set aside. For the filling, melt the butter and allow it to cool.

    3. Roll out about half of the chocolate dough to the size of the springform tin, place it inside the baking tin and press it to the bottom. Use about half of the remaining dough and shape it into a long log – place that inside the springform tin as well and press it to the sides to create a nice crust. The rest of the dough is for the topping.

    4. Combine the quark with sugar, vanilla extract, eggs, cornstarch and the melted butter and stir until well combined. Pour the mixture into the prepared baking tin and smooth it out. Tear the remaining chocolate dough into different-sized pieces and place them randomly on top of the filling. Bake the cake for about 60-65 minutes or until golden yellow. Let it cool completely on a wire rack before serving.

    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
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    Hier ist eine Version des Rezepts, die man leicht drucken kann.

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    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots

    Einfacher Russischer Zupfkuchen

    5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star No reviews
    • Author: Bake to the roots
    • Prep Time: 00:30
    • Cook Time: 01:00
    • Total Time: 02:00
    • Yield: 1 1x
    • Category: Käsekuchen
    • Method: -
    • Cuisine: Deutschland
    • Diet: Vegetarian
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    Rezept pinnen

    Beschreibung

    Ein absoluter Klassiker unter den Käsekuchen – dieser Russische Zupfkuchen ist schön cremig und super schokoladig – so wie ihn jeder mag!


    Zutaten

    Für den Teig:
    375g Mehl (Type 405)*
    3 TL Backpulver
    40g Kakaopulver*
    200g Zucker (fein)*
    1 TL Vanille Extrakt*
    1 Ei (L)
    200g weiche Butter

    Für die Füllung:
    250g Butter, geschmolzen
    500g Quark (20% Fett)
    200g Zucker (fein)*
    2 TL Vanille Extrakt*
    3 Eier (L)
    40g Speisestärke*


    Arbeitsschritte

    1. In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver und den Kakao vermischen. Zucker, Vanille Extrakt, Ei und Butter zugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einpacken. Für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    2. Den Ofen auf 180°C (350°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26cm Springform* einfetten oder mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Für die Füllung die Butter schmelzen und abkühlen lassen.

    3. Etwa die Hälfte des Schokoteiges auf die Größe der Springform ausrollen, in die Springform legen am Boden festdrücken. Etwa die Hälfte des verbliebenen Teiges zu einer langen Rolle formen. Die Rolle an die Seiten der Springform pressen, um einen Rand zu formen. Den restlichen Teig für die »Zupfen« zur Seite stellen.

    4. Den Magerquark mit Zucker, Vanille Extrakt, Eiern, Stärke und geschmolzener Butter in einer großen Schüssel zu einer homogenen Masse verrühren. Die Masse in die Springform füllen und glatt streichen. Den verbliebenen Teig in kleine Stücke reißen und diese dann gleichmäßig auf der Quarkmasse verteilen. Den Kuchen für etwa 60-65 Minuten backen, oder bis die Oberfläche leicht goldbraun ist. Den Kuchen auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.


    Hinweise

    Viel Spaß beim Backen!

    Hast Du dieses Rezept ausprobiert?

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    Russischer Zupfkuchen | Bake to the roots
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    Tags: KäsekuchenKuchenNachtischSchokoladeVanille

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    Comments 14

    1. Birgit Moench says:
      10 Jahren ago

      Ach wie lecker, den muss auch auch immer wieder backen, mein Rezept ist ganz ähnlich ☺ Liebe Grüsse Birgit

      Antworten
      • baketotheroots says:
        10 Jahren ago

        Macht man viel zu selten, dabei gewinnt man damit eigentlich immer ALLE auf ner Kuchenparty :P

        LG,
        Marc

        Antworten
    2. Carola says:
      9 Jahren ago

      Mhmmm. Tolles Rezept, den werde ich morgen backen, wir kriegen Sonntag Besuch.
      Geht auch Vanillezucker anstatt Extrakt?
      LG
      Carola

      Antworten
      • baketotheroots says:
        9 Jahren ago

        Hallo Carola,

        Vanillezucker geht fast immer statt Extrakt – einfach ein Tütchen statt 1 TL Extrakt.

        LG, Marc

        Antworten
    3. Bobby Singer says:
      8 Jahren ago

      Eklig! Widerlich! Meine Frau hat bessere Rezepte.

      Antworten
      • baketotheroots says:
        8 Jahren ago

        Geschmäcker sind bekanntlich veschieden. Hatte noch nie Beschwerden über den Zupfkuchen.
        Vielleicht bleibst du einfach bei den Rezepten deiner Frau. Sicher ist sicher ;)

        Antworten
    4. Jacky says:
      8 Jahren ago

      Erschreckend;wie böse manche Menschen sind. Mein Mann ist Zupfkuchen-Fan und ich habe mich inzwischen durch sämtliche Zupfkuchenrezepte gebacken. Dein Rezept habe ich gestern ausprobiert und es ist super lecker! Im übrigen; wie alle Deine Rezepte. Bin “ Bake to the roots”- Fan.

      Antworten
      • baketotheroots says:
        8 Jahren ago

        Geschmäcker sind bekanntlich verschieden ;)
        Freut mich aber, dass dir der Zupfkuchen schmeckt! Ich mag ihn auch sehr gerne.

        LG, Marc

        Antworten
    5. Sylvia says:
      7 Jahren ago

      Für meinen Geschmack (und auch dem meiner Kollegen) ist in der Füllung deutlich zu viel Butter.
      Ich denke die Hälfte hätte es auch getan. Aber im Großen und Ganzen ist der Kuchen trotzdem gut.

      Antworten
      • baketotheroots says:
        7 Jahren ago

        Reduzieren kann man meist etwas – einfach ausprobieren :)

        LG, Marc

        Antworten
    6. Taja says:
      7 Jahren ago

      Sehr sehr leckerer Kuchen. Habe ihn bereits 2 mal gebacken. Habe aber etwas den Zucker reduziert und er schmeckt trotzdem ganz wunderbar
      Vielen Dank für das tolle Rezept

      Antworten
      • baketotheroots says:
        7 Jahren ago

        Freut mich, dass er schmeckt!
        Ein bisschen weniger Zucker geht ja immer und schadet sicher nicht ;))

        LG Marc

        Antworten
    7. Jessy says:
      6 Jahren ago

      Oh ja den werde ich am Wochenende backen! Ich liebe deine Rezepte, gerade die Cookie Rezepte!! Dieser Kuchen hat immer viel Butter in der Füllung, werde ich genau so wie die Butter etwas reduzieren. Mache ich normalerweise nicht beim ersten mal nachbacken aber passt besser im mein Leben derzeit Danke für das Rezept. Meine Tochter wünscht sich schon länger diesen Kuchen.

      Antworten
      • baketotheroots says:
        6 Jahren ago

        Hoffe es klappt alles beim Anpassen vom Rezept! Lass mich gerne wissen, ob es gut ging!

        LG Marc

        Antworten

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    Moin. Mein Name ist Marc. Ich bin Grafikdesigner.

    Ich liebe meinen Job, zwischendurch bin ich aber gerne in der Küche und probiere neue Sachen aus. Viele meiner Freunde und Kollegen ermutigen mich zum Backen – aus einem relativ einfachen Grund: Sobald ich etwas backe, bekommen sie das, was übrig bleibt – und so wie es scheint, mögen sie das auch meistens ;)
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