Eigentlich klingt es ja irgendwie paradox, im Sommer einen heißen »Eintopf« zu essen, der einen eventuell ins Schwitzen bringt, aber es passt halt doch irgendwie ganz gut. In Asien isst man z.B. Curry das ganze Jahr über, und da sind die Temperaturen ja meist (noch) etwas höher als hier. Auch bei uns zu Hause stehen Eintöpfe, Curry und Co. aktuell hoch im Kurs. Deshalb gibt es heute mal ein frisches Rezept für ein leckeres veganes Rotes Thai Curry mit Kürbis und Erdnüssen. Keine Angst – wenn ihr so würzt, wie im Rezept angegeben, dann brennt euch nix weg… aber ihr könnt natürlich auch nachlegen, wenn ihr das wollt. ;P

Ich bin in den letzten Jahren wirklich zum Eintopf- und Curry-Fan geworden. Die Gerichte sind meist sehr einfach zuzubereiten – man schnippelt etwas und schmeißt dann alles in einen Topf – und wenn man sich in der asiatischen Küche umschaut, dann werden diese Gerichte auch oft mit vielen frischen und gesunden Zutaten zubereitet. Nichts gegen einen leckeren deutschen Erbseneintopf mit Speck, aber so ein leckeres Thai Curry ist schon noch einmal etwas besser. No Offense! ;P
Deftige Eintöpfe sind ja auch eher etwas für die kältere Jahreszeit. Bis dahin widmen wir uns aber lieber ein paar anderen Gerichten – wie diesem veganen Thai Curry. OK? ;)
Ich weiß nicht, ob ihr alle schon einmal in Thailand Urlaub gemacht habt – wenn nicht, dann kann ich das wirklich nur empfehlen. Nicht nur wegen der superfreundlichen Menschen dort, oder der Natur und den kulturellen Angeboten…

Mich zieht es ja auch immer wieder einfach nur wegen des leckeren Essens in die Ecke da unten. Ich weiß nicht, woran es genau liegt, aber die asiatische Küche und speziell die thailändische Küche haben es mir angetan. Vielleicht, weil es so weit weg von dem ist, was man in Deutschland traditionell serviert? Definitiv auch wegen der vielen verschiedenen frischen Zutaten, die verwendet werden und zu so vielen unterschiedlichen und leckeren Gerichten verarbeitet werden… mmm! So lecker alles! Wirklich ;)
Bevor ich hier jetzt komplett ins Schwärmen komme und überstürzt den nächsten Urlaub buche – lasst uns doch einfach mal dieses Curry zubereiten. Das befriedigt auf jeden Fall die ersten Gelüste und Sehnsüchte… und macht auch schön satt! Also ran ans Gemüse und schnell geschnippelt, damit es auch schnell was auf die Teller gibt! ความอยากอาหารที่ดี!
ZUTATEN / INGREDIENTS
(4 Portionen)
1-2 EL Erdnussöl*
1 rote Zwiebel, fein gehackt
3-4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Stück Ingwer (ca. 4 cm), fein gehackt
2-3 EL rote Thai Currypaste*
1 Dose (400g) Kokosmilch*
360 ml Gemüsebrühe
60g Erdnussbutter*
2 EL Sojasauce*
1 kleiner Butternusskürbis, geschält, entkernt und gewürfelt
2 mittelgroße Möhren, gewürfelt
1 rote Chilischote, in Ringen
2-3 Stängel Grünkohl, gehackt (optional)
Salz, Pfeffer
einige gehackte Erdnüsse
etwas gehackter Koriander
(4 servings)
1-2 tbsp. peanut oil*
1 red onion, finely chopped
3-4 garlic cloves, finely chopped
1 piece of ginger (1.4 inches/4cm), finely chopped
2–3 tbsp. red Thai curry paste*
1 can (14 oz./400g) coconut milk*
1 1/2 cup (360ml) vegetable stock
1/4 cup (60g) peanut butter*
2 tbsp. soy sauce*
1 small butternut pumpkin, peeled, cored, and diced
2 medium carrots, diced
1 red chili pepper, in rings
2-3 stalks kale, chopped (optional)
salt, pepper
some chopped peanuts
some chopped cilantro

ZUBEREITUNG / DIRECTIONS
1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und dann fein hacken. Den Kürbis schälen, Innereien entfernen und dann in Würfel schneiden. Karotten in kleine Würfel schneiden. Die Chilischote von den Kernen befreien und dann in Ringe schneiden. Grünkohl waschen, trocknen, die Stiele entfernen und dann grob hacken (optional). Alles zur Seite stellen.
2. Das Erdnussöl in einen großen Topf geben und erhitzen. Die gehackten Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer hinzufügen und für etwa 2-3 Minuten glasig andünsten. Die Currypaste dazugeben und alles gut verrühren. Unter ständigem Rühren für etwa 2 Minuten anrösten, damit sich das Aroma entwickeln kann. Mit Kokosnussmilch und Gemüsebrühe ablöschen. Die Erdnussbutter und Sojasauce zugeben und gut verrühren. Kürbis- und Karottenwürfel, sowie die Chiliringe dazugeben und alles einmal kurz aufkochen lassen, dann die Hitzezufuhr reduzieren und das Curry für etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen. Dann den Grünkohl dazugeben und alles für weitere 2-3 Minuten köcheln lassen. Wer den Grünkohl weglassen möchte, kocht das Curry einfach weiter, bis der Kürbis einigermaßen weich, aber nicht matschig ist. Nach Belieben noch mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann mit Reis, gehackten Erdnüssen und Koriander servieren.
1. Peel and chop the onion, garlic, and ginger finely. Peel, core, and dice the pumpkin. Wash and dice the carrots. Remove the seeds from the chili pepper and cut into rings. Wash and dry the kale, remove the stems, and chop (optional). Set everything aside.
2. Add the peanut oil to a large pot and heat up. Add the chopped onions, garlic, and ginger and fry for about 2-3 minutes until soft and slightly browned. Next, add the curry paste and mix to combine – cook and stir constantly for about 2 minutes so the curry paste can develop more flavors. Deglaze with coconut milk and veggie stock. Add the peanut butter and soy sauce and mix until the peanut butter is incorporated into the sauce. Add the diced pumpkin and carrot, as well as the red chili rings, and bring to a boil once more. Reduce the heat and let the curry simmer for about 10 minutes, then add the chopped kale and continue cooking for another 2-3 minutes. If you are not adding the kale, just continue cooking until the pumpkin pieces are soft but not mushy. Season with some salt and pepper if necessary and serve with some rice, chopped peanuts, and cilantro.


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Hier ist eine Version des Rezepts, die man leicht drucken kann.
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Rotes Thai Kürbis & Erdnuss Curry (Vegan)
- Prep Time: 00:10
- Cook Time: 00:13
- Total Time: 00:30
- Yield: 4 1x
- Category: Curry
- Method: -
- Cuisine: Thailand
- Diet: Vegan
Beschreibung
Einfach und schnell gemacht – ein veganes rotes Thai Curry mit Kürbis und Erdnüssen. Super lecker, selbst im Hochsommer. :)
Zutaten
1-2 EL Erdnussöl*
1 rote Zwiebel, fein gehackt
3-4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Stück Ingwer (ca. 4 cm), fein gehackt
2-3 EL rote Thai Currypaste*
1 Dose (400g) Kokosmilch*
360 ml Gemüsebrühe
60g Erdnussbutter*
2 EL Sojasauce*
1 kleiner Butternusskürbis, geschält, entkernt und gewürfelt
2 mittelgroße Möhren, gewürfelt
1 rote Chilischote, in Ringen
2-3 Stängel Grünkohl, gehackt (optional)
Salz, Pfeffer
einige gehackte Erdnüsse
etwas gehackter Koriander
Arbeitsschritte
1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und dann fein hacken. Den Kürbis schälen, Innereien entfernen und dann in Würfel schneiden. Karotten in kleine Würfel schneiden. Die Chilischote von den Kernen befreien und dann in Ringe schneiden. Grünkohl waschen, trocknen, die Stiele entfernen und dann grob hacken (optional). Alles zur Seite stellen.
2. Das Erdnussöl in einen großen Topf geben und erhitzen. Die gehackten Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer hinzufügen und für etwa 2-3 Minuten glasig andünsten. Die Currypaste dazugeben und alles gut verrühren. Unter ständigem Rühren für etwa 2 Minuten anrösten, damit sich das Aroma entwickeln kann. Mit Kokosnussmilch und Gemüsebrühe ablöschen. Die Erdnussbutter und Sojasauce zugeben und gut verrühren. Kürbis- und Karottenwürfel, sowie die Chiliringe dazugeben und alles einmal kurz aufkochen lassen, dann die Hitzezufuhr reduzieren und das Curry für etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen. Dann den Grünkohl dazugeben und alles für weitere 2-3 Minuten köcheln lassen. Wer den Grünkohl weglassen möchte, kocht das Curry einfach weiter, bis der Kürbis einigermaßen weich, aber nicht matschig ist. Nach Belieben noch mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann mit Reis, gehackten Erdnüssen und Koriander servieren.
Hinweise
Viel Spaß beim Kochen!
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Hi, ich würde das Rezept gerne ausprobieren, bin mir aber nicht sicher ob die Mengenangabe der Gemüsebrühe wirklich stimmen kann … 36 ml? … oder sinds 360?
LG Michi
Da sind natürlich 360ml gemeint ;)
36ml wären etwas wenig…
LG Marc
Wow!
Ich bin grad mit meal prep fertig und bin begeistert!
So was leckeres hab ich lange nicht mehr gekocht! Genial!
Vielen Dank für das Rezept!