Zu welcher Gruppe gehört ihr? Lieber zu Hause frühstücken oder rausgehen und im Café/Restaurant brunchen? Bei uns wechselt das immer wieder mal, aber wenn wir es uns richtig gemütlich machen wollen, dann wird zu Hause gefrühstückt mit frisch gebackenen Brötchen, wie diesen Kartoffel Dinkel Vollkorn Brötchen. Homemade, nicht beim Bäcker gekauft. Klingt erst mal aufwendig, aber diese Brötchen sind recht einfach zu backen – man muss nur etwas früher aufstehen, aber das konnte man sich vielleicht schon denken. ;)

Kartoffelbrötchen sind einfach nur genial. Eine schöne, knusprige Kruste und die Krume ist schön locker und luftig. Dank der Kartoffeln sind die Brötchen auch nie trocken und halten besonders lange durch. Auch wenn die Haltbarkeit keine so wichtige Rolle spielt – die Dinger sind ratzfatz aufgegessen – aber es kann ja nie schaden, wenn man mal Reste hat und die dann länger durchhalten. ;P
Ich bin offen gestanden kein Brot- und Brötchen-Profi. Ich wäre es gerne, aber das ist mir oft einfach zu viel Aufwand… sagt jemand, der zwei Tage an einer Torte herumbasteln kann. Haha. Mal ganz im Ernst – Brot und Brötchen zu backen ist eine Kunst. Man arbeitet zwar mit einfachen Zutaten, muss diese aber oftmals recht aufwendig verarbeiten. Hier ein Vorteig, da ein Garstück, ein Fermentier-Irgendwas… und gaaanz viel Zeit.

Da lobe ich mir diese einfachen Kartoffelbrötchen. Die sind unkompliziert zuzubereiten, brauchen keine zwei Tage Vorlauf und sie schmecken auch noch superlecker! Dazu haben Kartoffelbrötchen auch irgendwie eine Gelinggarantie eingebaut. So kommt es mir zumindest vor. Bisher sind uns Kartoffelbrötchen noch nie misslungen. Egal, welches Rezept man dafür hernimmt. Jedes Mal leckere und knusprige Brötchen fürs Frühstück. Was will man mehr?!
Für das Rezept hier haben wir zur Abwechslung mal selbst gemahlenes Dinkelmehl verwendet – direkt vor der Zubereitung frisch gemahlen. Es war noch warm, als es Bekanntschaft mit den anderen Zutaten gemacht hat. Mockmill** war so nett und hat mir eine ihrer Getreidemühlen zum Ausprobieren überlassen. Eigentlich sind wir keine großen Verfechter von Vollkornmehlen. Man findet zwar immer verschiedene Mehle bei uns im Küchenschrank, aber für Kuchen & Co. kommt meistens das stinknormale Auszugsmehl Type 405 zum Einsatz. Kuchen, Torten, Cupcakes und Cookies funktionieren mit dem normalen Haushaltsmehl einfach am besten. Bei Brot und Brötchen sieht das ganz anders aus – da hat das volle Korn die Oberhand. ;)


Wie zu Anfang schon gesagt, hinke ich beim Brotbacken noch etwas hinterher. Da ich ja aber jetzt mein eigenes Mehl mahlen kann, immer frisch in der Menge, die ich gerade brauche, und auch noch den Mahlgrad bestimmen kann, wird sich das hoffentlich bald alles ändern. Kann ja auch nicht schaden, wenn man mal versucht, etwas gesünder zu leben, oder?! :P
Das Maschinchen ist übrigens ein kleiner Brummer. Wer sich so was zulegt, sollte etwas Platz in der Küche haben… Als Gegenleistung gibt es dann aber immer frisch gemahlenes Mehl. Egal ob aus Dinkel, Weizen oder auch Reis – alles ganz einfach und im Handumdrehen. Gewürze schafft Mocki (so heißt das Ding jetzt bei uns) auch – nur bei Nüssen macht Mocki nicht mit. Das ist schade, aber auch verständlich – da ist einfach zu viel Öl drin, das alles verklebt…
Wer noch mehr einfache Rezepte aus dem Bereich Brot- und Brötchen braucht, findet hier auf dem Blog natürlich noch etwas mehr zum Ausprobieren. Leider nicht so viel, wie wir gerne hätten, aber zumindest eine kleine, feine Auswahl. Ein anschauliches Beispiel dafür ist unser einfaches Porridge Brot, das ganz ohne Kneten zubereitet werden kann. Einfach und richtig lecker!
Für alle, die es etwas süßer mögen, haben wir ein leckeres Vollkorn Bananenbrot mit Zimtstreuseln. Auch das kann man prima mit selbst gemahlenem Vollkornmehl zubereiten – oder wer nichts zu mahlen hat, kann hier natürlich auch fertiges Vollkornmehl verwenden. ;)
ZUTATEN / INGREDIENTS
(für 6-8 Brötchen)
150g Kartoffeln, gekocht
100ml lauwarmes Wasser
60ml lauwarme Milch
1/2 TL Zucker
12g frische Hefe
200g Dinkel Vollkornmehl*
110g Weizenmehl (Type 405)*
3/4 TL Salz
(for 6-8 bread rolls)
5.3 oz. (150g) potatoes, cooked
3.4 fl. oz. (100ml) lukewarm water
1/4 cup (60ml) lukewarm milk
1/2 tsp. sugar
0.4 oz. (12g) fresh yeast
7 oz. (200g) spelt wholemeal flour*
3.5 oz. (100g) all-purpose flour*
3/4 tsp. salt

ZUBEREITUNG / DIRECTIONS
1. Als Erstes die Kartoffeln mit der Schale in ausreichend Salzwasser kochen, bis sie gar sind – dauert je nach Größe der Kartoffeln 15-20 Minuten. Dann einmal abschrecken und abkühlen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln pellen und durch eine Kartoffelpresse* drücken oder mit einer Gabel zerquetschen. Zur Seite stellen.
2. Das lauwarme Wasser mit der Milch und dem Zucker in einer Schüssel vermischen, die Hefe zerbröckeln und dazugeben. Alles verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Mischung für etwa 10 Minuten stehen lassen.
3. Die beiden Mehlsorten und das Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemischung und die Kartoffeln dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde gehen lassen – das Volumen sollte sich in etwa verdoppelt haben.
4. Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche noch einmal kurz durchkneten und dann in 6 bis 8 Portionen aufteilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln dann mit etwas Mehl bestauben und auf ein großes Stück Backpapier legen, abdecken und noch einmal etwa 45-50 Minuten gehen lassen.
5. Den Backofen mitsamt Backblech oder einem Pizzastein* für mindestens 30 Minuten auf eine Temperatur von 220°C (425°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teigkugeln mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden und dann mit dem Backpapier auf das Blech bzw. den Pizzastein ziehen, eine feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen und die Brötchen dann für etwa 15-20 Minuten goldbraun backen. Die Brötchen sind fertig, wenn man auf die Unterseite klopft und es hohl klingt.
Hinweis:
Es empfiehlt sich, die Teiglinge mit dem Backpapier auf einem Brett o.Ä. gehen zu lassen, damit man sie später problemlos von dort auf das heiße Blech oder den Pizzastein im Ofen ziehen kann. Auf jeden Fall vorsichtig arbeiten, damit man sich nicht die Finger verbrennt!
1. Start by cooking potatoes in a good amount of salted water – depending on the size of the potatoes, this can take 15-20 minutes. Take them out of the water, rinse them with cold water, and let them cool down. Next, peel the potatoes and press them through a potato press* or use a fork to mash them. Set aside.
2. Mix the lukewarm water with the milk and sugar in a bowl, crumble the yeast, and add it to the bowl as well. Stir until the yeast has dissolved completely. Let the mixture sit for about 10 minutes.
3. Mix the two types of flour as well as the salt in a large bowl. Add the yeast mixture and the potatoes and knead everything until you get a smooth dough. Cover the dough and leave it to rise in a warm place for about 1 hour – the volume should have doubled.
4. Knead the dough again briefly on a well-floured surface, then divide it into 6 to 8 portions and shape them into balls. Dust those balls with a little flour, place them on a large piece of baking parchment, cover them, and leave them to rise again for about 45-50 minutes.
5. Preheat the oven with a baking tray or pizza stone* to a temperature of 220°C (425°F) for at least 30 minutes. Cut into the dough balls crosswise with a sharp knife, then transfer them to the baking sheet or pizza stone together with the baking paper. Place a fireproof bowl of water in the oven and bake the rolls for about 15-20 minutes, or until golden brown. The rolls are done when you tap the bottom and it sounds hollow.
Note:
It is advisable to let the dough pieces rise on a board with the baking paper on top so that you can easily transfer them to the hot baking sheet or pizza stone in the oven later on. Be careful not to burn your fingers!

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Hier ist eine Version des Rezepts, die man leicht drucken kann.
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Kartoffel Dinkel Vollkorn Brötchen
- Prep Time: 00:30
- Cook Time: 00:20
- Total Time: 04:00
- Yield: 8 1x
- Category: Brötchen
- Method: -
- Cuisine: Deutschland
- Diet: Vegan
Beschreibung
Kartoffelbrötchen sind lecker und einfach zuzubereiten – perfekt für das Frühstück an einem gemütlichen Sonntag! Die Familie wird sich freuen!
Zutaten
150g Kartoffeln, gekocht
100ml lauwarmes Wasser
60ml lauwarme Milch
1/2 TL Zucker
12g frische Hefe
200g Dinkel Vollkornmehl*
110g Weizenmehl (Type 405)*
3/4 TL Salz
Arbeitsschritte
1. Als Erstes die Kartoffeln mit der Schale in ausreichend Salzwasser kochen, bis sie gar sind – dauert je nach Größe der Kartoffeln 15-20 Minuten. Dann einmal abschrecken und abkühlen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln pellen und durch eine Kartoffelpresse* drücken oder mit einer Gabel zerquetschen. Zur Seite stellen.
2. Das lauwarme Wasser mit der Milch und dem Zucker in einer Schüssel vermischen, die Hefe zerbröckeln und dazugeben. Alles verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Mischung für etwa 10 Minuten stehen lassen.
3. Die beiden Mehlsorten und das Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemischung und die Kartoffeln dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde gehen lassen – das Volumen sollte sich in etwa verdoppelt haben.
4. Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche noch einmal kurz durchkneten und dann in 6 bis 8 Portionen aufteilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln dann mit etwas Mehl bestauben und auf ein großes Stück Backpapier legen, abdecken und noch einmal etwa 45-50 Minuten gehen lassen.
5. Den Backofen mitsamt Backblech oder einem Pizzastein* für mindestens 30 Minuten auf eine Temperatur von 220°C (425°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teigkugeln mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden und dann mit dem Backpapier auf das Blech bzw. den Pizzastein ziehen, eine feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen und die Brötchen dann für etwa 15-20 Minuten goldbraun backen. Die Brötchen sind fertig, wenn man auf die Unterseite klopft und es hohl klingt.
Hinweise
Es empfiehlt sich, die Teiglinge mit dem Backpapier auf einem Brett o.Ä. gehen zu lassen, damit man sie später problemlos von dort auf das heiße Blech oder den Pizzastein im Ofen ziehen kann. Auf jeden Fall vorsichtig arbeiten, damit man sich nicht die Finger verbrennt!
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**Für diesen Beitrag habe ich mit Mockmill zusammengearbeitet. Der Post ist deshalb als Werbung zu deklarieren. Meine Äußerungen sind nicht beeinflusst und entsprechen meiner eigenen Meinung. :)















Heute gebacken – super lecker. Vielen Dank für das tolle Rezept!
Habe den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, dann erübrigt sich auch das frühe Aufstehen ;-)
Freut mich. Und ja… Kühlschrankgare ist da natürlich praktischer ;)))
LG Marc