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Home Fisch & Meeresfrüchte

Ensalada Rusa – ein Tapas Klassiker aus Spanien

by baketotheroots
März 19, 2026
in Fisch & Meeresfrüchte, Kochrezepte von A-Z, Salatrezepte, Spanisch, Tapas Rezepte
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    Manche werden denken, dass dieser Salat hier einfach nur ein plumper Kartoffelsalat mit Mayonnaise ist. Weit gefehlt. Das hier ist Ensalada Rusa, oder manchmal auch Salat Olivier genannt. In Spanien eine beliebte Tapas-Option, die gerne mal zum Bier oder Wein in einer Bar gereicht wird. Für uns immer wieder ein Highlight, da der Salat unglaublich lecker schmeckt!

    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots
    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots

    Wer schon einmal in Spanien war, wird mit Tapas sicher auch Bekanntschaft gemacht haben. Diese kleinen Happen, die man in vielen Bars und Restaurants zu seinen Getränken dazubekommt, um den Appetit und vermutlich auch den Durst auf weitere Getränke anzukurbeln. Je nachdem, wo man sich eingefunden hat, können diese Tapas einfach nur ein paar Chips oder eine salzige Nussmischung sein – wenn man Glück hat, ist da aber auch durchaus mehr drin.

    Wir haben schon eine kleine Sammlung an Tapas Rezepten hier auf dem Blog. Bei uns zu Hause gibt es solche Sachen immer wieder mal am Abend, statt eines klassischen Abendessens. Mehrere verschiedene Häppchen, wie z.B. Tortilla de Patatas, Bratpaprika oder Albóndigas, dazu dann noch etwas geröstetes Brot oder Picos* – alles recht einfache Sachen, die man schnell zubereiten kann, und alles richtig lecker.

    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots
    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots

    Wenn wir mal keine Lust haben, Kartoffeln für eine Tortilla in die Pfanne zu schmeißen, dann kommt meist Ensalada Rusa zum Einsatz. Einmal eine Schüssel davon zubereitet, hat man dann mehrere Tage leckeren Salat für diverse Anlässe parat. Vorausgesetzt, man hat die komplette Schüssel nicht auf einmal verputzt. Die Menge, die man mit dem Rezept rausbekommt, ist für sechs Personen gedacht. Wenn man also nur zu zweit ist/isst, hat man für mehrere Tage etwas davon…

    Anyway. Ensalada Rusa ist ein Kartoffelsalat mit ordentlich Mayo, Erbsen, Möhren, Oliven, Essiggurken und… Thunfisch. Der Salat basiert auf einer Kreation des belgisch-französischen Kochs Lucien Olivier. Der hat wohl als Erster in den 1860ern einen ähnlichen Salat zusammengerührt und dem russischen Adel serviert. Diese Art von Kartoffelsalat mit Mayo hat es dann in viele verschiedene Länder geschafft und sich oftmals in der jeweiligen nationalen Küche etabliert. Unser deutscher Kartoffelsalat mit Mayo ist im Grunde nichts anderes. Bei einigen Versionen kommt noch Fleisch oder Hühnchen mit in den Salat, bei den Spaniern wird gerne mal Thunfisch verwendet – so wie wir den hier zubereiten.

    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots
    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots

    Der Salat ist wirklich lecker und wird hier relativ oft zubereitet… und das, obwohl hier nicht alle im Haus Thunfisch und Co. mögen. In solch einem Salat wird er aber akzeptiert. Liegt vielleicht daran, dass noch so viele andere Sachen in den Salat wandern und dann mit Mayo und Gewürzen auch noch ordentlich nachgeholfen wird, den Fischgeschmack (fast) verschwinden zu lassen. ;P

    Apropos Mayonnaise. Ist ja oftmals ein schwieriges Thema. Zu viel davon kann echt in die Hose gehen – ich würde also empfehlen, lieber etwas zurückhaltend damit umzugehen. Lieber etwas weniger Mayo zu Anfang, damit der Salat nicht ertränkt wird. Wenn dann noch mehr gebraucht wird, kann man immer noch etwas nachlegen. Wer Mayonnaise generell etwas zu heftig findet, kann einen Teil davon auch mit Schmand oder Joghurt ersetzen. Ein Salat für die schlanke Linie wird es damit trotzdem nicht, aber immerhin nicht ganz so kalorienreich…

    Tortilla de Patatas Española | Bake to the roots
    Für das Rezept einfach auf das Bild klicken –
    Albóndigas mit Tomatensoße | Bake to the roots
    Für das Rezept einfach auf das Bild klicken –

    Wer Tapas mag und gerne etwas davon ausprobieren möchte, kann sich auf jeden Fall noch andere Rezepte hier auf dem Blog anschauen. Ein bisschen was hätten wir im Angebot. Unsere Tortilla de Patatas (Tortilla Española) gehört (wie oben schon erwähnt) zum Standardrepertoire bei uns. Absolut lecker und auch prima, wenn Gäste kommen. Man braucht für eine gute Tortilla allerdings etwas Fingerspitzengefühl bzw. etwas Übung, um die perfekte Konsistenz hinzubekommen. Nur als kleine Warnung!

    Etwas einfacher und mit »Gelinggarantie«, könnte man sagen, sind unsere leckeren Albóndigas. Kleine Fleischbällchen, die in einer würzigen Tomatensoße serviert werden. Ebenfalls ein absoluter Tapas-Klassiker! Wobei man die eher selten einfach so (freiwillig & gratis) serviert bekommt. Da hier Fleisch im Spiel ist und das natürlich etwas kostspieliger ist als ein paar Kartoffelchips, stellen das nur wenige Wirte einfach so zu den Getränken dazu. Die Fleischbällchen findet man aber auf vielen Speisekarten. Man muss sie dann einfach nur bestellen (und bezahlen).

    ZUTATEN / INGREDIENTS

    • Deutsch
    • English

    (6 Portionen)

    600g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
    1 Dose (400g) Erbsen & Möhrchen* (Abtropfgewicht 265g)
    160g Thunfisch (natur)*
    50g Cornichons*, in kleinen Stücken
    50g Oliven (grün, ohne Steine)*, in kleinen Stücken
    2 Eier (L), hartgekocht & in Stücken
    1 Glas (250g) Mayonnaise*, ggf. etwas weniger oder mehr
    1-2 EL Zitronensaft
    Salz, Pfeffer

    (6 servings)

    21 oz. (600g) potatoes (waxy)
    1 can (14 oz./400g) peas & carrots* (drained weight 9.3 oz./265g)
    5.6 oz. (160g) tuna (natural)*
    1.8 oz. (50g) gherkins (Cornichons)*, chopped
    1.8 oz. (50g) green olives (pitted)*, chopped
    2 large hard-boiled eggs, chopped
    1 glass jar (9 oz./250g) mayonnaise*, adjust to your liking
    1-2 tbsp. lemon juice
    salt, pepper

    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots
    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots
    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots
    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots

    ZUBEREITUNG / DIRECTIONS

    • Deutsch
    • English

    1. Die Kartoffeln in ausreichend Salzwasser garkochen – je nach Größe der Kartoffeln kann das 15-20 Minuten dauern. Sobald die Kartoffeln die richtige Textur haben, die Kartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und dann etwas abkühlen lassen. Die Eier hart kochen (etwa 8-10 Minuten) und dann abschrecken – ebenfalls abkühlen lassen.

    2. Während die Kartoffeln und Eier kochen, kann man schon die restlichen Zutaten vorbereiten. Die Erbsen und Möhrchen in ein Sieb schütten und abtropfen lassen, dann die Möhrchen in kleine Stücke schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

    3. Die Flüssigkeit des Thunfisch abgießen. Falls der Fisch in sehr großen Stücken in der Dose schwimmt, einfach ein wenig zerkleinern. In die Schüssel dazugeben. Die Cornichons und Oliven in kleine Stücke schneiden und ebenfalls zur Schüssel dazugeben.

    4. Die leicht abgekühlten Kartoffeln pellen und dann in kleine Würfel schneiden. Die Eier ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden – beides zur Schüssel dazugeben und vorsichtig mit den anderen Zutaten vermengen.

    5. Die Mayonnaise mit 1 EL Zitronensaft verrühren, zur Schüssel dazugeben und vorsichtig mit den anderen Zutaten vermengen. Den Salat ggf. mit etwas mehr Zitronensaft, sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Den fertigen Salat für etwa 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen und nach Bedarf noch einmal nachwürzen.

    Hinweise:
    + Nicht jeder mag es, wenn der Salat in Mayonnaise schwimmt – also lieber mit etwas weniger starten und ggf. noch etwas nachlegen, wenn es zu »trocken« wirkt. ;)
    + Wer ein paar Kalorien einsparen möchte, kann einen Teil der Mayonnaise auch mit Schmand oder Joghurt ersetzen für eine leichtere Version des Salats.

    1. Boil the potatoes in plenty of salted water until tender – this can take 15-20 minutes, depending on their size. Once the potatoes have reached the desired texture, drain them, rinse them with cold water, and let them cool down a bit. Hard-boil the eggs (about 8-10 minutes) and rinse them with cold water – let them cool down as well.

    2. While the potatoes and eggs are cooking, you can prepare the remaining ingredients. Drain the peas and carrots in a sieve, then cut the carrots into small pieces. Add everything to a large bowl.

    3. Drain the liquid from the tuna. If the fish is in very large pieces in the can, simply break it up a bit. Add to the bowl. Cut the gherkins and olives into small pieces and add them to the bowl as well.

    4. Peel the slightly cooled potatoes and cut them into small cubes. Peel the eggs and cut them into small pieces. Add both to the bowl and gently mix with the other ingredients.

    5. Combine the mayonnaise with 1 tablespoon of lemon juice, add it to the bowl, and gently mix with the other ingredients. Season the salad with a little more lemon juice (if needed), as well as some salt, and pepper to your liking. Let the finished salad chill in the fridge for about an hour and season once more, if needed.

    Notes:
    + Not everyone likes their potatoes swimming in mayonnaise, so it’s best to start with a little less and add more if the salad seems too dry. ;)
    + If you want to save a few calories, you can replace some mayonnaise with sour cream or yogurt to make a lighter version of the salad.

    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots
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    Ensalada Rusa (Tapas) | Bake to the roots

    Ensalada Rusa – ein Tapas Klassiker aus Spanien

    5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star No reviews
    • Author: Bake to the roots
    • Prep Time: 00:20
    • Cook Time: 00:20
    • Total Time: 02:00
    • Yield: 6 1x
    • Category: Tapas
    • Method: -
    • Cuisine: Spanien
    Print Recipe
    Rezept pinnen

    Beschreibung

    In Spanien bekommt man in Bars zum Getränk oft Tapas dazu – einer unserer liebsten Kandidaten ist hier Ensalada Rusa. Einfach zuzubereiten und so lecker!


    Zutaten

    Scale

    600g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
    1 Dose (400g) Erbsen & Möhrchen* (Abtropfgewicht 265g)
    160g Thunfisch (natur)*
    50g Cornichons*, in kleinen Stücken
    50g Oliven (grün, ohne Steine)*, in kleinen Stücken
    2 Eier (L), hartgekocht & in Stücken
    1 Glas (250g) Mayonnaise*, ggf. etwas weniger oder mehr
    1-2 EL Zitronensaft
    Salz, Pfeffer


    Arbeitsschritte

    1. Die Kartoffeln in ausreichend Salzwasser garkochen – je nach Größe der Kartoffeln kann das 15-20 Minuten dauern. Sobald die Kartoffeln die richtige Textur haben, die Kartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und dann etwas abkühlen lassen. Die Eier hart kochen (etwa 8-10 Minuten) und dann abschrecken – ebenfalls abkühlen lassen.

    2. Während die Kartoffeln und Eier kochen, kann man schon die restlichen Zutaten vorbereiten. Die Erbsen und Möhrchen in ein Sieb schütten und abtropfen lassen, dann die Möhrchen in kleine Stücke schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

    3. Die Flüssigkeit des Thunfisch abgießen. Falls der Fisch in sehr großen Stücken in der Dose schwimmt, einfach ein wenig zerkleinern. In die Schüssel dazugeben. Die Cornichons und Oliven in kleine Stücke schneiden und ebenfalls zur Schüssel dazugeben.

    4. Die leicht abgekühlten Kartoffeln pellen und dann in kleine Würfel schneiden. Die Eier ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden – beides zur Schüssel dazugeben und vorsichtig mit den anderen Zutaten vermengen.

    5. Die Mayonnaise mit 1 EL Zitronensaft verrühren, zur Schüssel dazugeben und vorsichtig mit den anderen Zutaten vermengen. Den Salat ggf. mit etwas mehr Zitronensaft, sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Den fertigen Salat für etwa 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen und nach Bedarf noch einmal nachwürzen.


    Hinweise

    + Nicht jeder mag es, wenn der Salat in Mayonnaise schwimmt – also lieber mit etwas weniger starten und ggf. noch etwas nachlegen, wenn es zu »trocken« wirkt. ;)
    + Wer ein paar Kalorien einsparen möchte, kann einen Teil der Mayonnaise auch mit Schmand oder Joghurt ersetzen für eine leichtere Version des Salats.

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    Tags: KartoffelnSalatTapas

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    Moin. Mein Name ist Marc. Ich bin Grafikdesigner.

    Ich liebe meinen Job, zwischendurch bin ich aber gerne in der Küche und probiere neue Sachen aus. Viele meiner Freunde und Kollegen ermutigen mich zum Backen – aus einem relativ einfachen Grund: Sobald ich etwas backe, bekommen sie das, was übrig bleibt – und so wie es scheint, mögen sie das auch meistens ;)
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