Wir sind große Fans von Cookies. Wir mögen hier so ziemlich alles an Cookies und Keksen, das man backen kann, aber die größeren (typisch amerikanischen) Cookies haben es uns besonders angetan. In diese Kategorie gehören auch diese leckeren Haselnuss Espresso Schokolade Cookies. Wer es selbst auch etwas größer mag, wird diese Cookies lieben. Sie schmecken richtig gut und sind auch recht einfach zuzubereiten. Was will man mehr von Cookies?

Chocolate Chip Cookies gehören bei den typisch amerikanischen Cookies zu unseren absoluten Lieblingen. Das heißt allerdings nicht, dass sie das Nonplusultra wären – da geht noch mehr. Packt man z.B. noch ein paar gehackte Nüsse mit in den Teig, wird die Sache einfach besser. Ganz ohne viel Aufwand. Röstet man die Nüsse vorab ein wenig und packt dann noch Espressopulver mit in den Teig, dann bekommt man solche Cookies wie hier, die einfach noch besser sind.
Durch das Anrösten von Nüssen holt man maximalen Geschmack aus Nüssen heraus. Wenn man sie ungeröstet in einem Teig verarbeitet, bekommen sie zwar auch etwas Hitze ab, die für ein paar Röstaromen sorgt, aber das ist bei weitem nicht so viel, wie man durch das Rösten vorab erzielen kann. Wer gerne Nüsse in seinen Rezepten verwendet, kann hier also mit einem einfachen Schritt vorab, das Ergebnis oft auf ein höheres Level heben. Man kann auch einfach sagen – es schmeckt einfach besser. ;P


Die zweite wichtige und vielleicht etwas ungewöhnliche Zutat für Chocolate Chip Cookies ist das Espressopulver im Teig. Sie bringt natürlich etwas Kaffeegeschmack in die Cookies, aber das ist nicht die Hauptaufgabe. Wenn man Espresso- oder Kaffeepulver in einem Gebäck mit Schokolade verwendet, geschieht das in erster Linie, um die Aromen der Schokolade hervorzuheben. Keine Ahnung, wie das chemikalisch zusammenhängt, aber der Kaffeegeschmack unterstützt den Schokoladengeschmack und macht ihn ein wenig intensiver.
Tante »KI« sagt, dass […] beide Lebensmittel (Kaffee & Schokolade) ähnliche Röstaromen teilen, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Kaffee enthält Verbindungen wie Pyrazine, die auch in Kakao vorkommen. Zudem balancieren Kaffee-Bitterstoffe die Süße der Schokolade, während dunklere Kaffeeröstungen natürliche Schoko-Noten durch Karamellisierung (Maillard-Reaktion) hervorheben. […] Alles klar, dann wissen wir ja jetzt, warum das der Fall ist. ;P

Wer sich jetzt wundert, weshalb der Cookieteig so lange in den Kühlschrank muss – das geschieht in erster Linie wegen der Textur der Cookies… und auch, um den Geschmack der kleinen Dinger ein wenig zu beeinflussen.
Viele werden sicher wissen, dass Backpulver schon nach kürzester Zeit in einem Teig anfängt zu reagieren – kommt Backpulver bzw. Natron mit Feuchtigkeit in Kontakt, entwickelt es CO₂ und lockert durch die Gasbildung einen Teig. Bei diesen Cookies hier ist das aber nicht notwendig bzw. nicht wirklich gewünscht. Die Cookies sollen schön kompakt und »chewy« sein nach dem Backen. Lässt man den Teig also über Nacht im Kühlschrank stehen, entweicht der Großteil der gebildeten Gase, aber (und das ist ein großes ABER) dieser Vorgang beeinflusst gleichzeitig auch den Geschmack der Cookies. Durch die längere Ruhezeit schmecken die am Ende einfach intensiver und besser. Kleine Ursache, große Wirkung, könnte man sagen…
Anyway. Wer wie wir auf solche große Cookies geht, wird hier auf dem Blog noch sehr viel mehr finden können. Wir haben hier echt einiges im Angebot. Absolut empfehlenswert sind hier auf jeden Fall unsere XL Double Chocolate Chip Cookies! Die werden mit gebräunter Butter zubereitet – ein weiterer kleiner Trick, um mehr Geschmack in Gebäcke zu bekommen. Sollte man auf jeden Fall einmal ausprobieren!
Wer sich auf Social Media herumtreibt, wird den Hype um Crumbl Cookies vielleicht schon mitbekommen haben. Diese Art von Cookies haben Amerika im Sturm erobert. Bestes Beispiel – Tiramisu Cookies (Crumbl Style). Das sind im Grunde auch nur klassische Riesencookies, die aber oft noch ordentlich Toppings verpasst bekommen. Bei den Tiramisu Cookies ist das natürlich eine leckere Mascarpone Creme. War ja klar. ;P
ZUTATEN / INGREDIENTS
(12–13 Cookies)
100g Haselnüsse (mit Haut), geröstet
100g Zucker
100g brauner Zucker
80ml Wasser
2 1/2 EL Rapsöl*
1 TL Vanille Extrakt*
300g Mehl (Type 405)
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Instant Espressopulver*
120g Zartbitterschokolade, grob gehackt
einige Meersalzflocken* (optional)
(12-13 cookies)
3.5 oz. (100g) hazelnuts (skin on), toasted
1/2 cup (100g) sugar
1/2 cup (100g) brown sugar
1/3 cup (80ml) water
2 1/2 tbsp. rapeseed oil*
1 tsp. vanilla extract*
2 1/2 cups (300g) all-purpose flour
2 tsp. baking powder
1 tsp. baking soda
1 tsp. instant espresso powder*
4.2 oz. (120g) semi-sweet chocolate, roughly chopped
some flaky sea salt* (optional)


ZUBEREITUNG / DIRECTIONS
1. Den Ofen auf 180°C (350°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse auf ein Backblech geben und etwa 10–12 Minuten im vorgeheizten Ofen rösten, bis sie goldbraun sind und duften. Die Nüsse aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit einem Küchentuch abreiben, um einen Großteil der Schalen zu entfernen, dann etwa die Hälfte grob hacken und die andere Hälfte in einem Mixer zu gemahlenen Haselnüssen verarbeiten.
2. Beide Zuckersorten, das Wasser, Öl und Vanille Extrakt in eine große Schüssel geben und gut verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Espressopulver und die gemahlenen Haselnüsse vermischen. Diese trockenen Zutaten dann in die Schüssel mit den feuchten Zutaten geben und alles gut vermengen. Den Großteil der grob gehackten Haselnüsse und Schokolade (ein wenig für die Dekoration zurückbehalten) dazugeben und unterheben. Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
3. Den Ofen auf 200°C (390°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in 12–13 Portionen aufteilen und jede Portion grob zu einer Kugel formen. Mit ausreichend Abstand zueinander auf das Backblech setzen (den Rest wieder in den Kühlschrank stellen) und mit den verbliebenen Nüssen und der Schokolade dekorieren. Alles mit etwas grobem Meersalz bestreuen (optional) und die Cookies dann etwa 12 Minuten backen. Die Cookies aus dem Ofen nehmen und auf dem Backblech etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und komplett auskühlen lassen. Den ganzen Prozess mit dem verbliebenen Teig wiederholen.
1. Preheat the oven to 180°C (350°F). Add the hazelnuts onto a baking sheet and toast them for about 10-12 minutes, or until golden brown and fragrant. Take the nuts out of the oven and let them cool down. Rub them with a kitchen towel to remove most of the skins, then chop half of them roughly and mix the other half in a mixer to get ground hazelnuts.
2. Add both sugars, water, oil, and vanilla extract to a large bowl and mix until well combined. In a second bowl, combine flour, baking powder, baking soda, espresso powder, and the ground hazelnuts. Add these dry ingredients to the bowl with the wet ingredients and mix until just combined. Add most of the roughly chopped hazelnuts and chocolate (keep some for the decoration) and fold in. Cover the bowl and place the dough in the fridge for at least 2 hours (or overnight).
3. Preheat the oven to 200°C (390°F). Line a baking sheet with baking parchment. Divide the dough into 12-13 portions and shape each one roughly into a ball. Place them with enough space in between on the baking sheet (keep the rest in the fridge) and decorate with the chopped nuts and chocolate you kept on the side. Sprinkle with some flaky sea salt (optional) and bake for about 12 minutes. Take out of the oven and let cool down on the baking sheet for some time, then transfer to a wire rack and let cool down completely. Repeat with remaining dough.


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Hier ist eine Version des Rezepts, die man leicht drucken kann.
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Haselnuss Espresso Schokolade Cookies
- Prep Time: 00:15
- Cook Time: 00:24
- Total Time: 04:00
- Yield: 12 1x
- Category: Cookies
- Cuisine: International
- Diet: Vegetarian
Beschreibung
Knusprig, schokoladig und mit einem Hauch Espresso – diese Haselnuss Espresso Schokolade Cookies sind der perfekte Keks für alle Kaffee- und Schokofans. Schnell gemacht und himmlisch aromatisch!
Zutaten
100g Haselnüsse (mit Haut), geröstet
100g Zucker
100g brauner Zucker
80ml Wasser
2 1/2 EL Rapsöl*
1 TL Vanille Extrakt*
300g Mehl (Type 405)
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Instant Espressopulver*
120g Zartbitterschokolade, grob gehackt
einige Meersalzflocken* (optional)
Arbeitsschritte
1. Den Ofen auf 180°C (350°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse auf ein Backblech geben und etwa 10–12 Minuten im vorgeheizten Ofen rösten, bis sie goldbraun sind und duften. Die Nüsse aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit einem Küchentuch abreiben, um einen Großteil der Schalen zu entfernen, dann etwa die Hälfte grob hacken und die andere Hälfte in einem Mixer zu gemahlenen Haselnüssen verarbeiten.
2. Beide Zuckersorten, das Wasser, Öl und Vanille Extrakt in eine große Schüssel geben und gut verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Espressopulver und die gemahlenen Haselnüsse vermischen. Diese trockenen Zutaten dann in die Schüssel mit den feuchten Zutaten geben und alles gut vermengen. Den Großteil der grob gehackten Haselnüsse und Schokolade (ein wenig für die Dekoration zurückbehalten) dazugeben und unterheben. Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
3. Den Ofen auf 200°C (390°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in 12–13 Portionen aufteilen und jede Portion grob zu einer Kugel formen. Mit ausreichend Abstand zueinander auf das Backblech setzen (den Rest wieder in den Kühlschrank stellen) und mit den verbliebenen Nüssen und der Schokolade dekorieren. Alles mit etwas grobem Meersalz bestreuen (optional) und die Cookies dann etwa 12 Minuten backen. Die Cookies aus dem Ofen nehmen und auf dem Backblech etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und komplett auskühlen lassen. Den ganzen Prozess mit dem verbliebenen Teig wiederholen.
Hinweise
Viel Spaß beim Backen!
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