Beschreibung
Wir kochen nicht sehr oft mit Fisch, aber dieser leckere süß-saure Pangasius mit Reis ist eines unserer absoluten Lieblingsgerichte. Besser als im Restaurant!
Zutaten
Für den Fisch:
eine gute Portion Öl zum Ausbacken
3 Pangasiusfilets (etwa 500g), aufgetaut
5 EL Mehl (Type 405)*
3 EL Speisestärke*
2 Eier (M)
50ml Wasser
Salz, Pfeffer
Für die Soße:
150ml Wasser
4 EL Ketchup
2 EL Honig (oder Ahornsirup)
2 EL Sojasauce*
1 EL dunkle Sojasoße*
1 EL Reisessig*
150ml Ananassaft (aus der Dose)
1 TL Speisestärke*
Sonstiges:
etwas Öl zum Anbraten
1 rote Zwiebel, in Spalten
2 Paprika (z.B. grün & rot), in Stücken
200g Ananas (aus der Dose)*, abgetropft & in Stücken
etwas gerösteter weißer Sesam (optional)
einige Frühlingszwiebelringe (optional)
gekochter Reis (z.B. Basmati) zum Servieren
Arbeitsschritte
1. Den Fisch als Erstes aus dem Tiefkühler nehmen und auftauen lassen. Wenn der Fisch halbwegs aufgetaut ist, kann man ihn schon in mundgerechte Stücke schneiden. Falls sich Flüssigkeit ansammelt, entsorgen und den Fisch z.B. mit etwas Küchenpapier trockentupfen.
2. Aus Mehl, Speisestärke, Eiern und Wasser einen dickflüssigen Teig zubereiten. Den Fisch mit etwas Salz und Pfeffer würzen, dann zum Teig dazugeben. Die einzelnen Fischstücke sollten rundum mit Teig bedeckt sein. An dieser Stelle kann man jetzt auch schon einmal den Reis vorbereiten – der braucht i.d.R. ja etwas länger. Wer Mikrowellenreis verwendet, kann den erst kurz vor dem Servieren zubereiten.
3. Eine Pfanne (oder einen Topf) mit genügend Öl erhitzen – die Fischstücke sollten ohne Probleme im Öl »schwimmen« können. Den Fisch dann portionsweise im heißen Öl ausbacken. Nicht zu viel auf einmal in die Pfanne geben, sonst sinkt die Temperatur des Öls zu stark. Die Fischstücke sollten eine schöne goldgelbe Farbe bekommen – 1-2 Minuten pro Portion sollten i.d.R. ausreichen. Die frittierten Fischstücke aus dem Fett nehmen und auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen.
4. Die Ananas aus der Dose abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen – man braucht etwa 150ml für die Soße. Falls nicht ganz so viel in der Dose vorhanden ist, einfach mit Wasser auffüllen. Die abgetropfte Ananas in Stücke schneiden (oder gleich gestückelte Ananas besorgen).
5. Für die Soße das Wasser mit Ketchup, Honig (oder Ahornsirup), beiden Sojasoßensorten, Reisessig, Ananassaft (aus der Dose) und Speisestärke in einem Gefäß verrühren. Zur Seite stellen.
6. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Spalten schneiden. Die Paprika säubern und dann in mundgerechte Stücke schneiden.
7. Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und dann als Erstes die Zwiebelspalten einige Zeit glasig andünsten. Als Nächstes die Paprika dazugeben und 1-2 Minuten mit anbraten, dann die klein geschnittene Ananas dazugeben und ebenfalls kurz mit anbraten/erhitzen. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, die Soßenmischung dazugeben und alles unter ständigem Rühren 2-3 Minuten bei leicht reduzierter Hitzezufuhr köcheln lassen – die Soße sollte in der Zeit schon etwas andicken.
8. Die Pangasiusstücke dazugeben und unter häufigem Wenden für 2-3 Minuten in der Soße aufwärmen und die Soße weiter andicken lassen. Sollte die Soße zu dickflüssig werden, kann man etwas zusätzlichen Ananassaft oder einfach etwas Wasser zum Verdünnen dazugeben. Den Fisch mit dem Reis zusammen auf Tellern oder in Schüsseln anrichten und nach Belieben noch mit etwas geröstetem Sesam und Frühlingszwiebelringen dekorieren (optional).
Hinweise
Viel Spaß beim Kochen!
