Beschreibung
Ein klassisches Gebäck aus Frankreich, das an Fluffigkeit kaum zu überbieten ist: Brioche Nanterre. Ein locker-luftiges Hefegebäck für viele Gelegenheiten!
Zutaten
Für den Teig:
15g frische Hefe
90ml Wasser (kalt)
350g Mehl (Type 405)*, plus ggf. etwas mehr
65g Zucker (fein)*
1/2 TL Salz
2 Eier (L)
2 TL Vanille Extrakt*
2 TL Orangenblütenwasser* (optional)
100g Butter, kalt & in Stücken
Zusätzlich:
1 Eigelb (L)
etwa 20g kalte Butter, in Streifen geschnitten
Arbeitsschritte
1. Die frische Hefe mit dem kalten Wasser in einem Gefäß verrühren, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.
2. Mehl, Zucker und Salz in der Schüssel einer Küchenmaschine (mit Knethaken) vermischen. Hefewasser, Eier, Vanille Extrakt und Orangenblütenwasser (optional) dazugeben und alles für etwa 5 Minuten verkneten lassen (mittlere Geschwindigkeit). Der Teig wird noch sehr klebrig und unförmig sein.
3. Die Geschwindigkeit der Küchenmaschine etwas reduzieren und die Butter dann in kleinen Stücken nach und nach dazugeben und unterkneten lassen. Den Teig für weitere 5-6 Minuten kneten lassen, bis man keine Butterstücke mehr sehen kann. Wenn die Butter schön eingearbeitet ist, die Geschwindigkeit der Maschine wieder erhöhen und den Teig noch einmal für 5-7 Minuten kneten lassen. Der Teig sollte sich nach dieser Zeit vom Rand der Schüssel lösen und den Fenstertest (s. Hinweis) bestehen. Wenn der Teig nach dieser Zeit den Fenstertest besteht, sich aber bislang nicht schön von der Schüssel löst, einfach noch ein wenig Mehl darüberstauben (1/4 bis 1/2 TL sollte ausreichen) und kurz einarbeiten – das hilft auf jeden Fall, den Teig leichter aus der Schüssel zu bekommen.
4. Den Teig zu einer Kugel formen – sollte der Teig noch stark kleben, einfach mehrmals in sich selbst zusammenfalten, damit sich etwas Spannung aufbauen kann – und in eine große, leicht geölte Schüssel setzen. Die Schüssel sollte relativ groß sein, da der Teig einiges aufgehen wird. Die Schüssel abdecken und den Teig für etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach geht es für den Teig mindestens 8 Stunden (max. 48 Stunden) in den Kühlschrank. Damit der Teig nicht austrocknet, sollte die Schüssel wirklich gut abgedeckt sein.
5. Den gegangenen Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer (minimal) bemehlten Fläche in drei gleichgroße Portionen aufteilen und zu Kugeln formen. Die Oberfläche der Kugeln sollte etwas Spannung haben. Die Kugeln abdecken und dann für etwa 20 Minuten gehen lassen.
6. Eine 23x12cm Kastenform* (oder etwas größer) leicht einfetten und mit einem Stück Backpapier auslegen. Die Kugeln mit einem Nudelholz zu länglichen Ovalen ausrollen und diese dann fest aufrollen. Das Ergebnis sollte wie dicke, kurze Würste aussehen. Diese aufgerollten Teigwürste mit der Nahtseite nach unten und mit Abstand zueinander in die vorbereitete Form setzen (s. Fotos). Ein Eigelb leicht verquirlen und den Teig damit rundum bestreichen (Reste im Kühlschrank aufbewahren). Die Form abdecken und den Teig dann noch einmal für etwa 2 1/2 Stunden gehen lassen – der Teig wird in dieser Zeit einiges aufgehen.
7. Den Ofen auf 170°C (340°F) Umluft vorheizen. Die einzelnen Teiglinge sollten nach der Gehzeit zu einem kompakten Laib zusammengewachsen sein. Den Teig noch einmal mit verbliebenem Eigelb bestreichen, dann den Laib mit einem scharfen Messer der Länge nach in der Mitte einschneiden (der Schnitt darf recht tief sein) und dann dünne Streifen kalter Butter in die entstandenen Schlitze legen (s. Fotos). Die Backform in den vorgeheizten Ofen stellen und ein wenig Wasser auf den Boden des Ofens schütten, damit sich Dampf entwickeln kann. Die Tür des Ofens sofort schließen und die Brioche dann für etwa 40 Minuten backen. Die gebackene Brioche aus dem Ofen nehmen und für einige Zeit in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Hinweis: Mit dem Fenstertest kann man recht einfach sehen, ob ein Teig genügend geknetet wurde. Dazu einfach ein Stück Teig mit den Fingern auseinanderziehen. Wenn man den Teig so stark auseinanderziehen kann, bis man durchschauen kann, dann hat sich ausreichend Gluten gebildet. Reißt der Teig vorher, sollte noch einmal weitergeknetet werden.
Hinweise
Viel Spaß beim Backen!
